Leistungen /APIs, Schnittstellen & Integration
Schnittstellen, auf die sich das Nachbarteam verlassen kann
Eine API ist ein Vertrag, kein Nebenprodukt der Implementierung. Wir spezifizieren Schnittstellen so, dass man gegen sie entwickeln kann, und binden die Systeme an, die eigentlich längst miteinander reden sollten. Das gilt umso mehr, je mehr im Haus per No- und Low-Code entsteht: Diese Werkzeuge sind nur so gut wie die APIs, die sie erreichen.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
- Jede neue Anforderung berührt vier Systeme und drei Teams.
- Es gibt Schnittstellen, aber keine Verträge: Änderungen brechen woanders etwas.
- Daten stehen mehrfach im Haus und widersprechen sich je nach Quelle.
- Aus einem Monolithen wurden Services geschnitten, die trotzdem nur gemeinsam deploybar sind.
- Ein Architekturkonzept liegt vor, aber niemand hat es je umgesetzt.
- Die Anbindung an das ERP ist ein Skript, das ein Kollege vor Jahren geschrieben hat.
- Der Fachbereich baut sich per Low-Code selbst Anwendungen, kommt aber an die Daten im Kernsystem nur über Exporte.
- Jede Automatisierung im No-Code-Tool wartet auf eine Schnittstelle, die erst noch gebaut werden muss.
Vorgehen
Entwerfen und mitbauen
Architektur, die niemand umsetzt, ist ein Papier. Deshalb bleiben wir bis zur ersten produktiven Strecke im Projekt.
- 01
Fachlichkeit vor Technik
Wir klären zuerst, welche fachlichen Grenzen es wirklich gibt. Der Serviceschnitt folgt daraus, nicht aus dem Organigramm oder dem Wunsch, Microservices zu haben.
- 02
Schnittstellen als Vertrag
REST mit OpenAPI-Spezifikation, versioniert und getestet. Wer eine Schnittstelle nutzt, soll sich darauf verlassen können, ohne beim Nachbarteam nachzufragen.
- 03
Referenzstrecke bauen
Einen Service setzen wir samt Pipeline, Tests und Monitoring vollständig um. Der dient als Vorlage für alles Weitere.
- 04
Übergeben und begleiten
Danach baut Ihr Team die weiteren Services, wir sind im Review dabei und korrigieren früh, solange es billig ist.
Immer mit drin
Architektur, Umsetzung und DevOps — nicht getrennt bestellbar.
Eine Schnittstelle ist erst dann fertig, wenn sie spezifiziert, gebaut und im Störungsfall beobachtbar ist. Alle drei Ebenen gehören für uns zusammen:
Architektur
Serviceschnitt entlang fachlicher Grenzen, Schnittstellen als versionierter Vertrag, spezifiziert mit OpenAPI und versioniert wie Code.
Umsetzung
Wir bauen die Referenzstrecke selbst: einen vollständigen Service samt Tests, auf dessen Spezifikation sich das Nachbarteam verlassen kann.
DevOps
Pipeline, Monitoring und eine dokumentierte Übergabe gehören zur Schnittstelle dazu. Sonst weiß im Störungsfall niemand, welche Seite gerade nicht liefert.
Was am Ende dasteht
Was Sie am Ende in der Hand haben
Ein begründeter Schnitt
Dokumentierte Entscheidungen, inklusive der Alternativen, die wir verworfen haben. Nachvollziehbar auch in zwei Jahren.
Spezifizierte Schnittstellen
OpenAPI-Verträge, gegen die sich testen lässt und die ein Low-Code-Werkzeug direkt einbinden kann.
Eine Referenzimplementierung
Ein vollständiger Service als Vorlage: Struktur, Tests, Pipeline, Observability.
Funktionierende Integrationen
ERP, Fachverfahren und Bestandssysteme angebunden, inklusive der unangenehmen Formate.
Migrationswerkzeuge
Wo Daten umziehen müssen, entsteht Werkzeug, das wiederholbar läuft, kein Einmal-Skript.
Ein Team, das den Entwurf trägt
Weil es ihn mitentwickelt hat, statt ihn vorgesetzt zu bekommen.
Belege
Schon geliefert, nicht nur skizziert.
Hinter jedem Punkt steht mindestens ein System, das in Produktion läuft.
Öffentliche Verwaltung
ERP-Anbindungen für E-Payment (ePayBL), digitale Beschaffung, CAMT-Kontoumsätze und Personalsysteme, alle produktiv gesetzt.
Versicherungen
Microservice-Architekturen und komplette Web-Service-Infrastrukturen, inklusive Host-zu-Web-Service-Brücken.
eCommerce
Lösungsarchitektur für einen standardisierten Techstack in einem Umfeld mit rund 200 Anwendungen.
Datenmigration
Cloud-fähige Migrationslösung und ein generisches Tool von n Quell- in m Zielsysteme; Bestände im 7-stelligen Bereich.
Die Fragen, die jetzt kommen.
?Brauchen wir überhaupt Microservices?
Oft nicht. Ein gut geschnittener Monolith ist vielen verteilten Systemen überlegen, die in Wahrheit gemeinsam deployt werden müssen. Wenn das die ehrliche Antwort ist, sagen wir sie, auch wenn das kleinere Projekte bedeutet.
?Wir haben schon ein Architekturkonzept. Fangen Sie wieder bei null an?
Nein. Zuerst prüfen wir, was davon trägt, und arbeiten damit weiter. In der Regel fehlt nicht das Konzept, sondern der Schritt in die Umsetzung.
?Bei uns arbeitet schon ein anderer Dienstleister.
Das ist bei uns der Normalfall. Wir arbeiten auf Augenhöhe mit anderen Dienstleistern und kennen unsere Rolle im Projekt, auch als Unterauftragnehmer im Angebot eines Partners.
?Wir setzen auf eine No-/Low-Code-Plattform. Brauchen Sie uns dann noch?
Gerade dann. Solche Werkzeuge nehmen Ihnen das Zusammenklicken ab, nicht den Zugang zu den Daten. Der führt durch Ihre Bestandssysteme. Ohne saubere, dokumentierte APIs landet der Fachbereich bei Exporten, manuellen Zwischenschritten oder Direktzugriffen auf die Datenbank. Wir liefern die Verträge, gegen die sich klicken lässt: mit Rechten, Versionierung und klaren Belastungsgrenzen.
?Wer betreibt das nachher?
Sie. Deshalb gehören Pipeline, Monitoring und eine dokumentierte Übergabe zur Lieferung und nicht in eine spätere Phase, die dann gestrichen wird.
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